FÖRDERMITTEL KfW / BAFA


Warum?

Um den Anreiz für die energetische Sanierung und damit die Senkung des CO2-Ausstoßes beim Beheizen von Wohngebäuden zu erhöhen, hat der Gesetzgeber über die Kreditanstalt für Wiederaufbau (kurz KfW) und das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (kurz BAFA) verschiedene Förderprogramme aufgelegt.

Die KfW betrachtet hier vor allem die Bauteile der Gebäudehülle und vergibt entweder zinsgünstige Darlehen mit Tilgungszuschüssen oder reine Investitionszuschüsse (KfW 430). Die Voraussetzungen hierzu sind das Erreichen eines Effizienhaus-Standards (KfW 151) bzw. die Einhaltung der Vorgaben der maximalen U-Werte der verschiedenen Gebäudebauteile bei Einzelmaßnahmen (KfW 152).

Die Baubegleitung durch einen Energieberater wird von der KfW mit 50% bis zu 4.000€ gefördert.
Dies ist über das KfW-Programm 431 möglich

Das BAFA berücksichtigt hauptsächlich die Förderung der Anlagentechnik und trägt bis zu 45% der anfallenden Sanierungskosten beim Austausch einer alten Öl-Heizung gegen eine Heizungsanlage auf Basis erneuerbarer Energien. Die Förderung umfasst auch die Kosten für notwendige Umfeldmaßnahmen zur Installation der neuen Anlage.

Dabei gilt ein Wohngebäude als solches, wenn dieses überwiegend zu wohnlichen Zwecken genutz wird. Ausgenommen sind Beherbergungsbetriebe mit hotelähnlichen Leistungen, Ferienhäuser und -wohnungen, sowie Wochenendhäuser.

WICHTIG:
Im Rahmen der seit 01.01.2021 gültigen "Bundesförderung effizienter Gebäude" (BEG) ändern sich zum Teil die Zuständigkeiten für die einzelenen Förderungen bei energethischen Maßnahmen am Gebäude und der Anlagentechnik. Hier werden Einzelmaßnahmen ab 01.01.2021 vom BAFA betreut (ehemals Kfw-Programm 152) und nur die Sanierung zum Effizienzhaus (KfW-Programe 151 + 430) noch von der KfW übernommen. Ab 01.07.2021 übernimmt das BAFA hier auch die Zuschuss-Variante für Effizienzhäuser, die Kredit-Variante verbleibt aber bei der KfW.

Ebenso ändern sich zum Teil die Förderungen. Das Effizienzhaus 115 fällt aus der Förderung raus und wird nicht mehr gefördert. Die Maßnahmen dazu werden dann nur noch als Einzelmaßnahmen gewertet.

Auf der anderen Seite können Sie durch einen iSFP - individuellen Sanierungsfahrplan - bei der Sanierung im Gebäudebestand pauschal 5% mehr Förderung erhalten (iSFP-Bonus). Weitere 5% sind ggf. auch bei Heizungstausch und dem damit verbundenem Wechsel auf erneuerbare Energien als Energieträger (EE-Bonus) möglich.

In der Übergangszeit bis 30.06.2021 laufen jedoch parallel auch die bisherigen Effizienzhaus-Förderungen nach altem Schema weiter. Dies beinhaltet dann aber auch die alten Fördersätze.

Lassen Sie sich hierüber umfassend beraten, um das Optimum für Ihr Projekt herauszufinden.

Sprechen Sie uns dazu gerne an.



Ihre Energieberatung
im Main-Taunus-Kreis